Systemisches Webdesign baut Websites auf einem Design-System auf. Farben, Schriften, Abstände und Komponenten folgen festen Regeln. Das Ergebnis ist konsistent, wartbar und skalierbar.
Bestandteile
Ein Design-System umfasst Design Tokens (Farben, Schriften, Abstände), wiederverwendbare Komponenten (Buttons, Karten, Formulare), dokumentierte Muster für wiederkehrende Seitenbereiche und einen
Content-Styleguide für Tonalität und Sprache.
Vorgehen
Analyse, Konzeption, Gestaltung, Umsetzung. Das System entsteht zuerst. Die Seiten werden anschliessend daraus zusammengesetzt.
Für wen ist System-Webdesign geeignet
Für KMU, Verbände und Handwerksbetriebe mit mehreren Seiten, mehreren Sprachen oder regelmässigen Inhaltspflegen. Ab etwa zehn Seiten rechnet sich der Ansatz.
Unterschied zum klassischen Webdesign
Klassisch: Jede Seite wird einzeln entworfen. Erweiterungen erzeugen Abweichungen.
Systemisch: Bausteine werden einmal definiert und überall angewendet. Erweiterungen sind günstiger.