Definieren Sie EIN klares Lead-Ziel (sonst messen Sie das Falsche)
Viele KMU „machen Marketing“, aber sie haben kein präzises Ziel. „Mehr Sichtbarkeit“ ist kein Lead-Ziel. Ein Lead-Ziel ist messbar.
Beispiele für Lead-Ziele:
- Terminbuchung (Beratungsgespräch)
- Kontaktformular mit klaren Pflichtfeldern
- Rückruf-Anfrage
- Download (mit E-Mail-Adresse)
- DM-Anfrage mit Keyword („CHECK“ / „ANGEBOT“)
Bauen Sie ein Lead-Angebot, das man sofort versteht
Leads entstehen schneller, wenn das Angebot konkret ist. Nicht „Wir machen Marketing“, sondern etwas, das in einem Satz sitzt.
Starke Lead-Angebote (Beispiele):
- „15-Minuten Website-Gesundheitscheck – gratis & unverbindlich“
- „3 schnelle Verbesserungen, die Ihre Website sofort messbar besser machen“
- „Fixpreis Newsletter: 2 Mails/Monat + Automation + Segmentierung“
Regel: Je weniger Denkaufwand, desto höher die Anfragequote.
Machen Sie das Angebot so, dass man es in 3 Sekunden kapiert.
Nutzen Sie nicht nur Content – nutzen Sie Content mit CTA-System
Content ohne Call-to-Action ist Unterhaltung. Leads entstehen erst, wenn Content konsequent auf eine nächste Aktion führt.
3 CTA-Typen, die funktionieren:
- Link-CTA: „Hier Check anfordern“
- DM-CTA: „Schreiben Sie ‘CHECK’ – wir senden Ihnen den Ablauf“
- Kommentar-CTA: „Kommentieren Sie ‘PDF’ – wir schicken die Checkliste“
Bauen Sie eine Landingpage, die auf Conversion optimiert ist (nicht auf Schönheit)
Viele Websites sind hübsch – aber sie führen nicht. Eine Lead-Landingpage braucht keinen Roman, sondern Klarheit.
Was auf die Seite gehört (Minimal-Setup):
- Headline: Ergebnis/Benefit („Mehr Anfragen über Ihre Website – ohne Relaunch“)
- 3–5 Bulletpoints: Was genau geprüft/geliefert wird
- Trust: Referenzen, Beispiele, Mini-Fallstudie, Siegel (wenn vorhanden)
- Formular: so kurz wie möglich
- Reibung raus: „gratis“, „unverbindlich“, „ohne Verkaufsgespräch“ (wenn es stimmt)
Tipp: Eine Seite = ein Ziel. Keine Menüflucht, keine Nebenkriegsschauplätze.
Leads kommen nicht nur rein – sie müssen nachbearbeitet werden (Follow-up!)
Der häufigste Lead-Killer ist nicht fehlende Reichweite. Es ist fehlendes Follow-up.
Ein simples, wirksames Follow-up (Beispiel):
- Tag 0: Bestätigung + „Was ist Ihr Ziel?“ (1 Frage)
- Tag 1: 1 Mini-Tipp passend zum Problem + kurzer CTA
- Tag 3: Beispiel/Case + CTA
- Tag 6: „Soll ich Ihnen 2 Optionen vorschlagen?“ + CTA
- Tag 7: Quick-Call 15 Minuten
Leads brauchen oft 2 bis 6 Kontakte, bis sie „ja“ sagen. Wer nicht nachfasst, zahlt Reichweite – und verschenkt Umsatz.
CTA = Call to Action, was bedeutet, dass man den Interessenten führt eine Aktion auszuführen.